Tiere in der Forschung

© Aurel Märki / SNF

Gewisse medizinische und biologische Erkenntnisse benötigen Tierversuche. Der SNF fördert ausschliesslich Forschung von höchster wissenschaftlicher Qualität, für die gemäss den 3R-Prinzipien keine alternativen Methoden existieren.

Der Auftrag des SNF besteht darin, exzellente Forschung in allen Disziplinen zu fördern. Die Menschen in der Schweiz profitieren nicht nur vom Wissenszuwachs, sondern auch vom damit generierten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technologischen, ökologischen und medizinischen Fortschritt. Besonders in den Disziplinen Human- und Veterinärmedizin, Landwirtschaft und Ökologie kommen bei gewissen vom SNF geförderten Projekten Tiere zum Einsatz.

Der SNF setzt sich dafür ein, dass bei diesen Forschungsprojekten die Würde und das Wohl der verwendeten Tiere bestmöglich gewahrt bleiben und dass die Zahl der Tiere auf das für aussagekräftige wissenschaftliche Ergebnisse erforderliche Minimum reduziert wird. Dieses Engagement beruht nicht nur auf ethischen Überlegungen, sondern auch auf dem Exzellenzmodell des SNF. Indem die Forschenden ermutigt werden, bei ihren Methoden das Tierwohl gemäss den wissenschaftlichen Best Practices zu berücksichtigen, begünstigt er zuverlässige Ergebnisse. Der SNF unterstützt Forschende, die auch Alternativen zu Tierversuchen erforschen, und trägt damit zur Vielfalt der Methoden bei, wodurch wiederum wissenschaftlichen Qualität und Reproduzierbarkeit gesteigert werden. Das Engagement des SNF stützt sich auf die gesetzlich verankerten 3R-Prinzipien: Tierversuche wo möglich ersetzen (Replace), falls keine Alternativen bestehen, die Zahl der verwendeten Tiere möglichst klein halten (Reduce) und die Belastung der verbleibenden Tiere minimieren (Refine).